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 |  |  |  | P R E S S E M I T T E I L U N G - Brilon, 20. Mai 2011
 |  | | Irmgard Waigand-Rüschenschmidt, Barbara Schmidt, Dirk Wiese und Sabine Fähnrich
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|  |  | Anschließend wussten sowohl die evangelische Pfarrerin Sabine Fähnrich als auch die Psychologin Irmtraud Waigand-Rüschenschmidt in ihren jeweiligen Referaten über diese Thematik unter Einbeziehung der Erfahrungen aus beiden Berufssparten zu berichten. So zeigte beispielsweise Sabine Fähnrich auf, dass sie schwärst traumatisierte Personen begleite habe, welche Opfer von Gewalt wurden. Weiter so Sabine Fähnrich gab es damals wie heute körperliche und seelische Gewalt im alltäglichen Leben. Gewalt sei daher damals wie heute präsent und keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Sie machte auch noch einmal besonders deutlich, dass gerade Kinder nicht nur Betreuung brauchen. Beziehung ist viel wichtiger.
Darüber hinaus wusste auch die Psychologin Irmtraud Waigand-Rüschenschmidt in ihrem Referat aufzuzeigen, dass es verschiedenste Formen der Verletzungen gibt. Die häufigsten Formen der derzeit auftretenden Verletzungen lägen im sozialen, seelischen und/ oder physischen Bereich.
Allgemein betrachtet stelle sich die Frage was hält uns vom helfen ab? Die Hemmschwelle eines eingreifenden ist in einigen Situationen sehr hoch angesiedelt und würde uns somit von einem aktiven eingreifen abhalten. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden einige Fallbeispiele von Gewalt im alltäglichen Leben angesprochen, wie zum Beispiel ein ausgedehnter Mobbingfall in einem sozialen Netzwerk oder Konfliktsituationen im beruflichen Alltag. Aber dennoch wurde abschließend deutlich, dass es keineswegs leicht ist für den einzelnen in alltäglichen Situationen angemessen Hilfe zu leisten bzw. diese auch zu erbitten. Oftmals sind Angst, aber auch Bequemlichkeit eine hohe innere Hemmschwelle.
Abschließend bedankte sich Barbara Schmidt (Mitglied im Vorstand der HSK-SPD) nach zwei Stunden intensiven Gedankenaustausches auch im Namen von Laura Rickes (Juso-Vorsitzende im HSK) für die lebhafte und konstruktive Diskussion und forderte Zivilcourage zu fördern und zu unterstützen. Es müssen Menschen sensibilisiert und ermuntert werden, in riskanten Situationen nicht einfach wegzusehen, der Gleichgültigkeit entgegenwirken und den Mut aufzubringen, einzugreifen. "Wenn keiner hinguckt, wird sich das Zusammenleben nicht verbessern.", so das Fazit der Runde.
Weitere Informationen zur Arbeit der HSK-SPD immer aktuell unter www.hsk-spd.de.
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