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P R E S S E M I T T E I L U N G  -  Brilon, 03. Mai 2011
Verkehrspolitischer Abend der Briloner SPD in Altenbüren
Jochen Ott (MdL) zu Gast im Hochsauerland

Verkehrspolitischer Abend der Briloner SPD in Altenbüren mit Jochen Ott (MdL)
Willi Morgenroth (Ratsherr aus Altenbüren), Franz Schrewe (Bürgermeister der Stadt Brilon), Jochen Ott aus Köln (verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion u. stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD), Günter Wiese (Kreistagsmitglied)
Verkehrspolitischer Abend der Briloner SPD in Altenbüren mit Jochen Ott (MdL)
Viele Bürgerinnen und Bürger aus Altenbüren und Umgebung kamen zum verkehrspolitischen Abend der Briloner SPD
Jochen Ott ging in seinem Referat zu Beginn auf die allgemeine Verkehrssituation in Nordrhein–Westfalen, aber dann im Besonderen auf die Sorgen und Nöte der Altenbürener Bürgerinnen vor Ort hinsichtlich der Problematik des Weiterbaus der A46 bzw. B7n ein. Jochen Ott machte dabei deutlich, dass der Bund als Träger des Bundesautobahnnetzes sein Finanzierungsvolumen hinsichtlich der Durchführung solcher Projekte drastisch zurückfährt. Der Bund wird die Mittel im Straßenbau von 380 Millionen Euro aus 2009, auf nunmehr 170 Millionen in 2012 zurückfahren. Weiter zeigte Ott auf, dass es einen parteiübergreifenden Konsens hinsichtlich der Durchführung selbiger Projekte in seinem Verkehrsausschuss im Düsseldorfer Landtag gebe und plädierte ferner für eine offene und ehrliche Diskussion in der Sache mit allen Beteiligten. So werde man auch sinnvolle Ortsumgehungen und Lückenschlüsse im nordrhein-westfälischen Bundesautobahnnetz prüfen, welche sodann gemeinschaftlich favorisiert werden sollen. „Gegenseitige Schuldzuweisungen müssen der Vergangenheit angehören, da selbige kontraproduktiv seien. Es helfe niemanden in Kampfesreden die Fehler der gerade handelnden Regierung / Koalitionäre oder gar derer der Opposition aufzudecken. Gemeinsam agieren sei besser als resignieren!“, so Ott.

Die bereits unter der Vorgängerregierung Jürgen Rüttgers auf den Weg gebrachten Bauprojekte, werden nach Einschätzung von Jochen Ott noch mindestens 10 Jahre und neue gar bis zu 30 Jahre hinsichtlich einer realistischen Realisierbarkeit bedürfen. Daher sollten bereits bestehende Projekte abgearbeitet werden, bevor neue auf den Weg gebracht würden. Weiter plädierte Ott für einen zügigen und sinnvollen Ausbaus der Wasser- und Schienentrasse in NRW, da der Rhein gerade mal eine Auslastung von derzeit ca. 23% aufweise.

Abschließend warb Ott für einen parteiübergreifenden Konsens hinsichtlich der Realisierbarkeit des Weiterbaus A46 und der sich sodann anschließenden B7n und signalisierte sich umgehend mit der zuständigen Behörde „Straßen NRW“ als Umsetzungsbehörde in Verbindung zu setzen. Auch werde er zukünftig bei Rückfragen und Anregungen, sowie als Schnittstelle gerne für die örtlich bedingten Problematiken Ansprechpartner sein.

Bürgermeister Franz Schrewe bedankte sich für die zugesagte Unterstützung und verwies noch einmal auf die parteiübergreifende Resolution des Rates der Stadt Brilon in der Sitzung vom 14.04.2011. Die Resolution sehe vor das der gut 40 km lange Straßenzug vom heutigen Ende bei Velmede bis zum AK A 33 / A 44 mit den Umgehungen von Bestwig, Brilon und Bad Wünnenberg angebunden und somit als funktionale Einheit gesehen werde. Diese Entwicklungsachse für den überregionalen Verkehr wird einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Standortgunst des Hochsauerlandes leisten, die innere Erschließung der Region nachhaltig verbessern und auch der Erreichbarkeit der touristischen Ziele dienen. Gleichzeitig wird sie zu einer erheblichen Entlastung der Ortsdurchfahrten Antfeld und Altenbüren hinsichtlich der verkehrsbedingten Belastung führen.

Die sich daraus resultierende Forderung sieht vor, dass nach dem erfolgten Baubeginn des Restabschnittes der A 46 von Velmede bis Nuttlar, sodann allem voran der östliche Anschluss des B 7n-Abschnitt vom Teilstück Nuttlar / Abzweig Umgehungsstraße Olsberg bis zur geplanten Anschlussstelle an der Möhnestraße in Brilon zügig Baureife erhalten muss. Auch um weitere Verzögerungen zu vermeiden, muss parallel dazu die Finanzierung sichergestellt werden, so Schrewe. Ferner müsse laut Schrewe gewährleistet sein, dass die Maßnahme beim Bund in Berlin weiterhin als “vordringlicher Bedarf“ eingestuft bleibt und entsprechend vorangetrieben wird.

Nach einem anregenden Diskussionsabend warben neben dem Bürgermeister Franz Schrewe, auch die Ratsherren Willi Morgenroth und Günter Wiese dieses Projekt gemeinsam mit allen politischen Partnern zu favorisieren und zügig zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben. Weitere Informationen zur Veranstaltungen und Terminen der Briloner SPD immer aktuell unter www.spd-brilon.de.

 
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