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 |  |  |  | P R E S S E M I T T E I L U N G - 17. Februar 2011
 |  | | Andre Stinka (MdL) war zu Gast bei der Briloner SPD
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|  |  | Die von CDU und FDP als Brückentechnologie propagierte Verlängerung der Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke bezeichnete er als „Brücke ins nirgendwo“. Sie ist weder sauber noch gewährleistet sie eine gesicherte Grundversorgung. Der Uranabbau verstrahlt große Landstriche und pro gewonnene Kilowattstunde werden bis zu 60 g CO 2 in die Atmosphäre freigesetzt. Der Vorrat reicht nur für gut 60 Jahre und die Frage der Endlagerung ist weltweit nicht gelöst.
Allein zur Sicherung des früheren Uranabbaus in der ehemaligen DDR musste der Steuerzahler schon 3,5 Mrd. € aufbringen. Die Zwischenlager und ein mögliches Endlager bezeichnete er als tickende Zeitbomben. Nordrhein-Westfalen ist und bleibt das Energieland Nummer eins, nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa. Zu Spitzenzeiten exportieren wir Strom nach Frankreich, dem Land welches am stärksten auf die Kernenergie setzt. Ziel der SPD ist es, den Anteil der Windkraft in NRW bis 2020 auf 15 % auszubauen. Dabei geht es nicht nur um Klimaschutz sondern auch um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Wertschöpfung vor Ort.
Die Stadt Brilon verfügt mit 7.800 ha stadteigenen Wald über große Grundstücksflächen. In NRW ist es bislang nicht möglich Windkraftanlagen auf Waldflächen zu errichten wie dies in Bayern schon seit längerem erlaubt ist. Die Landesregierung arbeitet zur Zeit an einem neuen “Windkrafterlass“ und dieser wird einiges ändern. Die Planungshoheit bleibt bei den Kommunen und in ihren Entscheidungen werden sie freier. Die Interessen der Stadt werden somit besser berücksichtigt werden können. Mit modernen Windkraftanlagen auf stadteigenen Flächen lässt sich nicht nur saubere Energie gewinnen, sondern auch eine Menge Geld verdienen; so war sich die Diskussionsrunde um Andre Stinka sicher.
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